Kontaktdaten zur Basis
Bastianos Diving Center, Bunaken, Sulawesi
by Thomas K. • 14.07.2013 • CMAS**, 150 TG

Im Mai/Juni 2013 waren wir für 2 Wochen bei Yvonne und Lutz im Bastianos Bunaken Resort. Es hat uns sehr gut gefallen, der Service war einmalig, das Essen abwechslungsreich, lecker und für europäische Geschmäcker genau richtig gewürzt. Das Resort ist zwar nicht das Neueste, aber die beiden haben echt tolle Arbeit geleistet, wenn man hört, wie es da vor deren Zeit aussah. Respekt!

Die Häuschen waren sauber, hatten Klimaanlage und warmes Wasser zum Duschen.
Das Tauchen war von der komfortabelsten Seite, bei der Anreise standen Boxen bereit, in die wir unsere Ausrüstung packten und flinke Geister brachten sie in die Basis. Zum Tauchen selbst ging man nur mit Computer und Camera auf´s Boot, der Rest war schon an Bord. Auch das Zusammenschrauben von Tank und Jacket wurde erledigt, auch in der Pause zwischen den Tauchgängen. Kurze Kontrolle, Anziehen, Buddycheck und ab ins Nass...

Vormittags machte man in der Regel 2 Tauchgänge, Nachmittags Einen, dann evtl. Nachttachgang (sehr zu empfehlen!), vielleicht noch einen Mandarin-Fisch TG um 17Uhr, aber dann würd´s anstrengend. Alles Kann - Nichts Muss ;-)
Außerdem gab es noch die Möglichkeit EarlyMorning zu tauchen, aber wir waren ja im Urlaub ;-)
Pro Tauchgruppe gab es einen eigenen Guide, der sich wirklich gut auskannte und uns immer gut führte und die ´Sehenswürdigkeiten´ zeigte. Als wir da waren, war die Basis wenig besucht und es gab nur 3 Tauchgruppen mit 5 Tachern. Ingesamt!, also 2 Gruppen mit 2 Tachern und 1 ´Gruppe´ mit einem Tacher, Das nenn ich mal ein gutes Verhältnis.

Ein wirklich dickes Lob gebührt Yvonne und Lutz, unter deren Leitung man sich auf der Basis und im Resort gut aufgehoben fühlt.

6 von 6 nautili

Bastianos Diving Center, Bunaken, Sulawesi
by tauchalarm.de. • 13.06.2013 • CMAS TL3, 750 TG

Wir fanden den Weg ins Bastianos im April/ Mai diesen Jahres.

Die Anreise ist recht lang, für den Hinweg benötigten wir 26 Stunden bis ins Ressort. Unmittelbar nach der Ankunft wurden wir nett begrüßt und erledigten gleich die üblichen Formalitäten auf einer Tauchbasis.
Noch getrübt durch die lange Anreise waren wir zunächst über einen großen Müllteppich in der Bucht gestolpert. Da habe ich zunächst gedacht, na Prost Mahlzeit, auf der Suche nach dem Paradies und nun Müllberge….
Offensichtlich war in den Nächten zuvor einige Bewegung auf dem Wasser, somit kam der Plastikmüll in die Bucht.
Tagsüber wurde das angeschwemmte Plastik eingesammelt und fachgerecht verbrannt. Was will man in solchen Ländern auch anderes machen, die Müllwerker mit der gelben Tonne kennt man dort nicht.
In den nächsten Tagen und Wochen war dann deutlich weniger Müll auf der Wasseroberfläche zu finden. Unterwasser hab ich selten bis gar keinen Müll entdecken können. Trotzdem darf man es nicht verschweigen, Bunaken liegt eben manchmal in der Einflugschneise für Plastikmüll...... Das trübt das Paradies ein wenig.

Kommen wir jedoch mal zu den wichtigen Fakten:
Tauchen: Die Fahrten werden immer mit dem Boot durchgeführt, es gibt kein Zugang zu einem Hausriff. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch. Die Bootsfahrten dauern zwischen 5 Minuten bis zu einer Stunde.
Ablauf ist perfekt organisiert, man latscht nur noch mit der Kamera aufs Boot setzt sich und lässt sich zum Spot chauffieren. Es ist alles vorbereitet, nur noch ins Jacket schlüpfen und ins Wasser springen.Die Tauchplätze sind durchaus mit Strömung, die in alle Richtungen (also auch hoch und runter) schon mal wechselt.... also aufgepasst!!! Die Guides berücksichtigen dies jedoch bei Ihrer Unterwassertour.... Meist sind es Wall-Dives, selten mal im Sand.
Wir haben rund 20 Spots betaucht, also in drei Wochen kam keine Langeweile auf....

Unterkunft: Es handelt sich hier um ein 3Sterne Haus, was gut und gerne auch einen Stern mehr verdient hätte. Zimmer mit AC und warmer Dusche, alles sauber und ordentlich----- dem Land enstprechend waren wir also rundum zufrieden.

Essen: Hier muss ich nun mal ein super großes Lob aussprechen, meine Freundin ist neuerdings allergisch auf verschiedene Lebensmittel. Die deutsche Managerin Yvonne hat sich über eine Stunde mit Ihr hingesetzt und einen Speiseplan erarbeitet.... Sowas zuvorkommendes habe ich noch niemals erlebt. Unsere größte Sorge war somit nicht mehr vorhanden.
Es gibt grundsätzlich Büffet, welches reichhaltig und abwechslungsreich gestaltet war. Alles gut und lecker, für jeden etwas dabei.

Management: Deutsch geführt von Yvonne und Lutz. Beide sehr engagiert und immer um den Gast bemüht. Manches mal hab ich bewundert wie man mit nervigen ewig nörgeligen Gästen trotzdem fair umgeht. Lutz mit seiner spröden norddeutschen Art bringt die Sachen auf den Punkt und hält mit seiner Meinung auch nicht hinterm Berg. Yvonne gleicht dass dann mit ihrer deutlich ruhigeren Art wieder aus. Man kann aber trotzdem nicht allen immer alles recht machen. Alles eine Frage der Erwartungshaltung, manche Gäste bezahlen 3Sterne und erwarten aber 5Sterne..... was soll man da machen?

Personal: Immer um den Gast bemüht.... immer zur Hand wenn man etwas will...

Fazit: Absolut empfehlenswert!!!
Danke, wir haben uns sehr wohl gefühlt......

6 von 6 nautili

Bastianos Diving Center, Bunaken, Sulawesi
by Monika S. • 27.08.2012 • PADI AOWD, 550 TG

Wir, 2 mittelalte Taucherinnen, waren vom 22.6. bis zum 07.07.2012 im „Bastianos Bunaken“ und haben dort im wahrsten Sinne des Wortes täglich 3-4 Tauchgänge genossen. Das Resort selbst wird von Lutz und Yvonne gemanagt, die einen tollen Rundum-Service anbieten. In der kurzen Zeit in der die beiden vor Ort sind, hat sich bezüglich Sauberkeit, Reparatur etc. viel getan. So ist das Bastianos mittlerweile ein Wohlfühlort geworden. Natürlich gibt es immer noch etwas zu verbessern, aber die beiden bleiben dran und haben immer ein offenes Ohr für die Gäste.

Nun zum Wichtigsten: das Tauchen.
Am Vorabend wird nach dem Abendbrot das Briefing durchgeführt und eine vorläufige (wetterabhängige) Tauchplatzplanung abgesprochen. Dabei werden die Wünsche der Taucher bezüglich Buddy und Guide gleich abgeklärt. Wir hatten während all unserer Tauchgänge den gleichen Guide (Giovanni), der dadurch auch genau wusste, welche Tauchplätze man schon gesehen hatte bzw. man gern noch mal besuchen wollte. Auch die anderen Buddyteams hatten stets ihren „eigenen“ Guide.
Am Morgen geht es nach dem Frühstück an Bord eines der ressorteigenen Boote zu einem Doppeltauchgang. Auf den Booten befindet sich neben den Plätzen für die Tanks ein Plastegefäß mit Süßwasser für die Kameraausrüstungen und Computer. Toiletten sind nicht vorhanden.
Die Anfahrten dauern zwischen 5 Minuten und eine Stunde und dann geht es nach dem Anlegen der bereits durch die Crew zusammengebaute Ausrüstung ins Wasser. An Bord findet immer noch mal ein weiteres Briefing statt; es wird stets auf Sicherheit geachtet und Rettungswesten, Sauerstoff etc. sind an Bord.
Unter Wasser warten dann bunt bewachsene Steilwände (mit jeder Menge Fisch, vielen großen Schildkröten, Seeschlangen, Pygmäenseepferdchen, Nacktschnecken, ...) oder Muck-Dive-Plätze (mit Geistermuränen, Anglerfischen, Seepferdchen, Prachtsepien, ...).
Besonders gefallen haben uns der Tauchplatz Fukui mit den Riesenmuscheln, Black Tips und jede Menge Schwarmfisch sowie Mikes Point und Muka Kampung. Die Nachttauchgänge und die Mandarinfisch-Tauchgänge finden bei Alung Banua statt und sind sehr zu empfehlen. Während unseres Aufenthalts gab es kaum Strömung und die Sicht war ausgezeichnet. Die TG wurden meist so im 20-25m-Bereich durchgeführt. Angenehm war, dass man den Sicherheitstopp fast immer kurz über dem Riff machen konnte und so auch in diesen sonnendurchfluteten Bereichen noch interessante Beobachtungen machen konnte.
Nach dem Tauchgang nimmt die Crew Kamera, Blei, Flossen und die Jackets mit Tank entgegen, sodass es auch für mich als Taucherin mit Rückenleiden kein Problem gab. Anschließend gab es Kaffee oder Tee und Wasser sowie Kekse und Obst sowie frische Handtücher. Die Oberflächenpause wurde in der Regel zum Wechseln des Tauchplatzes genutzt und führte uns u.a. auch an Ufernähe zum Schnorcheln zwischen den Mangroven. Nach dem 2. Tauchgang des Tages wartete bereits das leckere Mittagessen im Resort und so ging es frisch gestärkt nach einer einstündigen Pause zum Nachmittagstauchgang. Ganz nach Wunsch können der Mandarin- und auch der Nachttauchgang als 3. bzw. 4 TG des Tages geplant werden.
Abends wird dann von der Crew die Ausrüstung gewaschen und zum Trocknen aufgehängt. Zum Spülen gibt es 3 Becken: eines für Kamera und Computer, eines für Regler und eines für Neopren. Sehr schön ist, dass im Ressort ein Kameraraum mit „Wickeltisch“ und jeder Menge Steckdosen zur Verfügung steht.

Von Flora und Fauna um Bunaken kann man nur in den höchsten Tönen schwärmen, die Guides und die Bootscrew sind sehr aufmerksam und hilfsbereit und erledigen ihren Job mit einem Lächeln. Auch auf unsere seltsamen Wünsche (Fotosession mit einer Gottesanbeterin usw.) reagierten sie überaus liebenswürdig und zeigten uns in den darauffolgenden Tagen auch an Land diverse Nashornkäfer etc.

Was es zu bemängeln gab: Durch einen kleinen Sturz an Bord wurde der Sani-Kasten benötigt, der nur spärlich ausgestattet war. Nach unserer Rückkehr ins Ressort haben wir das bei Lutz und Yvonne angesprochen und uns wurde ein sofortiges Aufstocken des Verbandmaterials zugesichert.

Tipps:
Schon auf der Anreise sollte man kurze Hosen und möglichst Badeschuhe tragen, da es bei Ebbe direkt vom Boot durch das Wasser an Land geht.
Es kommt vor, dass mal kurzzeitig der Strom ausfällt. Eine Taschenlampe wäre also nicht verkehrt.
Es ist eine Insel und nicht täglich alles im Ressort verfügbar (u.a. Getränke).
Solltet ihr nur ein „kleines“ Tauchpaket von Deutschland aus buchen und dann vor Ort mehr TG unternehmen wollen, solltet ihr im Vorfeld per Email die Konditionen erfragen.
Mandarin- und Nachttauchgänge können mit eurem vorgebuchten Paket abgetaucht werden; aber es gibt vor Ort dafür einen Aufschlag.
Es soll vor Ort während des Aufenthaltes kein Trinkgeld gegeben werden. Das empfinde ich persönlich als sehr angenehm; bei Abreise kann und sollte man (meiner Meinung nach) für den Service einen Teil an die Tauchcrew und einen Teil an das Ressortpersonal (getrennte Kästen) an der Rezeption hinterlegen.
Sollte eine kleine Reparatur nötig sein, sind zwar alle vor Ort sehr hilfsbereit – aber das vorhandene Werkzeug ist in einem erbärmlichen Zustand. Wer es mit seinem Gepäcklimit vereinbaren kann, sollte wenigstens eine Grundausstattung mitbringen.

Fazit:
Wir waren rundum zufrieden, empfehlen die Basis uneingeschränkt weiter und werden auf alle Fälle in den nächsten Jahren wieder dort tauchen gehen.

6 von 6 Nautili

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