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Sea Anemone, Clownfish Diving, Hyères
by Andreas Holler • 27. Juli 2011

Gefunden auf der Website www.clownfish-diving.com

Liebe Clownfish-Freunde,
schön, dass Ihr unserer Internetseite nochmal einen Besuch abstattet.
Leider müssen wir Euch aber mitteilen, dass wir aus gesundheitlichen Gründen keine Törns mehr anbieten und die "Sea Anemone" zum Verkauf steht.

Wir bedanken uns für Euer Vertrauen und die schöne Zeit, die wir mit Euch erleben durften. Wir haben bereits neue Ideen im Kopf und werden Euch auf dem Laufenden halten.

Sea Anemone, Clownfish Diving, Hyères
by Eva Maria Reiter • 21. September 2008

Nachdem wir Ende Mai auf der Sea Anemone trotz grauenhafter Wetterbedingungen einen sehr schönen Tauchurlaub verbracht hatten, stand unser Entschluß fest, zum Wiederholungstäter zu werden.
Ein Last-Minute-Angebot konnte auch das schlechte Gewissen meinem Banker gegenüber besänftigen - daher sei jedem ein Blick auf die Clownfish-Website für ´Last Minute´ empfohlen.

Was soll ich sagen?
Es war wieder traumhaft. Zumal uns erwartungsgemäß Anfang September ganz viel Sonne und blauer Himmel verwöhnte - vom schon erwarteten lukullischen Verwöhnprogramm auf dem Schiff mal ganz abgesehen.
Wir waren diesmal 7 Gäste und da wir uns erfreulicherweise richtig gut verstanden haben, war die Stimmung an Bord hervorragend: der Rosé floss in Strömen, die Eismaschine war fleissig im Einsatz (Nougat-Eis: mmmh), und die ermatteten relax-süchtigen Urlauber räkelten sich in der Sonne in den Netzen zwischen den beiden Rümpfen.
Kein Wunder also, dass wir die Tauchgänge nur zu dritt, oder auch mal mein Mann ganz allein mit dem französischen Tauchguide durchgeführt haben - das macht aber Spaß, entspannt, und Tauchen eben ganz so wie wir es wollen.
Ursprünglich wollten wir bis Cassis zu den Calanques, doch der Mistral hat uns in La Ciotat schon gestoppt. Taucherisches Highlight war hier definitiv das Wrack des Flugzeugs P38 Lightning in der Bucht von La Ciotat, aber auch die unglaubliche ´Fischsuppe´ mit den kalt-warmen Wasserströmungen vor dem Leuchtturm von La Ciotat ´Cannonier du Nord´ war beeindruckend.

Keine Frage - wir sind nächstes Jahr in Korsika wieder dabei ...
6 von 6 Nautili


Sea Anemone, Clownfish Diving, Hyères
by Eva Maria Reiter • 07. Juni 2008

Ich bin mir noch immer nicht klar, ob wir auf der Sea Anemone (Clownfish Diving) bei Fabienne Zielinsky und Andreas Ketzel eine Tauchreise mit kulinarischen Highlights oder eine kulinarische Reise mit Tauchmöglichkeit erlebt haben. Denn soviel kann gesagt werden: Tauchen und Essen standen sich in Nichts nach!

Und noch eins:
Mieses Wetter ist gottgegeben. Und schon manche Reise ist buchstäblich deswegen in´s Wasser gefallen. Wenn man aber trotz schlechten Wetters noch viel Gefallen an der Tauchreise hat, dann spricht das durchaus auch für einen Veranstalter, der weiß, wie er auch bei solchen Gegebenheiten noch seine Kunden zufrieden stellt!
Wir wurden über den Barakuda-Katalog 2008 auf den neuen Tauch-Katamaran Sea Anemone aufmerksam – und wenn Barakuda wie folgt wirbt: „"S/C Sea Anemone" - der exklusive Tauch- und und Segelkatamaran! Die "Sea Anemone" (Baujahr 2007) ist der neueste Segelkatamaran aus der Werft des Marktführers LAGOON, der speziell für komfortable Kreuzfahrten konzipiert wurde. Sie ist mit modernster Technik ausgestattet und garantiert unvergessliche Ferien für Taucher und Nichttaucher.“ – dann ist vor allem der letzte Satz unbedingt zu unterstreichen!

Trotz stürmischer See und Windböen bis zu 8 Bft – wer hat schon das Glück im Mai ein richtiges „Oktoberwetter“ zu erleben? – sah ein üblicher Tagesablauf so aus:
Wecken und Aufstehen um 8 Uhr, damit das leckere Frühstück (z.B. mit frisch gebackenen Crepes) nicht verpasst wurde. Langsam Herrichten des Tauchgerödels für den ersten Tauchgang, der mit dem Bombard-Schlauchboot angefahren wird. Nach dem Tauchgang Begrüßung an Bord mit Tee, natürlich jeden Tag eine andere Sorte – eine Wohltat gerade bei so ekelhaften Temperaturen! Ein leichtes Mittagessen zur Stärkung, auf das dann eine 1 – 2 stündige Siesta folgt – wir sind ja schließlich in mediterranen Gefilden. Der zweite Tauchgang wird ebenfalls mit Ruhe durchgeführt – Stress und Hektik gibt es an Bord nicht - wunderbar!.
Und wieder wartet dann Tee auf den Taucher, aber dazu dann auch eine kleine Süßigkeit, sei es frisch gebackener Kuchen oder Crepes mit Eis und Sahne. Frisch geduscht ist es dann Zeit, sich bei einem Pastis, Oliven und französischer Salami mental auf das Abendessen vorzubereiten, das aus solchen lukullischen Köstlichkeiten wie z.B. Coque au Vin oder Ente besteht. Natürlich folgt dann eine Käseplatte, bevor der Abend mit Dessert abgeschlossen wird.
Wie gut, dass die Tauchgänge bei diesem stürmischen Wetter sehr anstrengend und kalorien-zehrend waren, sonst hätten Brot- und Eismaschine und Co. unserem Leibesumfang sicherlich sehr zugesetzt!
Zugegeben: wäre das Wetter besser gewesen, so hätten wir sicherlich bis zu 3 Tauchgänge pro Tag absolviert – so aber waren 2 Tauchgänge schon hervorragend. Ermöglicht wurde das nur durch die Weitsicht des Eigners, der den Katamaran schon bei Herannahen des Sturms in den wunderschönen, romantischen kleinen Hafen von Port Cros steuerte, wo wir dann drei Tage lang die schlimmsten Böen abwarteten. Die moderne Technik macht´s möglich: Mit Internet-Wettervorschau wurden einigermaßen ruhige Tauchplätzchen gefunden, die mit dem Schlauchboot täglich angesteuert wurden und uns Tauchern doch noch einen Tauchgang erlaubten.
Was den Lagoon-Katamaran betrifft: auch für Nicht-Segler sehr beeindruckend! Groß, geräumig, modern, schön, bequem, praktisch. Und dank der Fürsorge von Andreas und Fabienne war alles da, was in einer Woche gebraucht wird - und noch mehr.
Für Taucher sind die Warmwasserduschen am Heck ein Traum: wer bei kaltem Wind aus seinem nassen Anzug steigt, weiß eine kleine warme Aufmunterung zu schätzen. Das Tauchzeug wird in großen Kisten am Heck verstaut, während die unhandlichen voluminösen Tauchrucksäcke im Bug verschwinden. Bei einem zweiten Tauchgang werden die Flaschen einfach an Bord der Bombard gelassen und dort gefüllt – sehr bequem.

Fotos: Thomas Frank
Alles in allem:
Tauchen ohne Stress an traumhaften Tauchspots (z.B. weltbekannte Wracks wie die Donator), Verwöhnfaktor vom allerfeinsten mit superfreundlichen Menschen, in bequemster Atmosphäre – also Erholung pur!
Wir sind bestimmt nächstes Jahr auch wieder dabei – Korsika, wir kommen!

Was uns gut gefiel:
Die freundliche Aufnahme und das Gefühl „zu Gast bei Freunden“ zu sein
Tauchen ohne Stress und Zeitdruck
Ein kompetentes Team – Andreas, Fabienne, Paul – in allen Belangen und das Gefühl, in jeder Beziehung gut aufgehoben zu sein.

Was wir uns anders wünschen würden:
Auch wenn es keine Haltungsnoten gab, aber es MUSS !!! eine einfachere Möglichkeit geben, vom Wasser zurück ins Schlauchboot zu kommen! Ich schaff es bis heute nicht allein…
6 von 6 Nautili


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