Kontaktdaten zur Basis
Phoenix Dive Center, San Jose, Ibiza
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Jens U. • 24.07.2013 •

Ein Virus breitet sich aus ....

Hallo,
... nun bin ich schon wieder 3 Wochen am Arbeiten und leide noch immer unter diesem Fernweh.
Vor ungefähr 4 Wochen verbrachten meine Familie und ich unseren Sommerurlaub im Club Calimera Delphin Playa. Schöne Anlage mit Kinder-Bespassungs-Garantie. Wie schon bei unserem vergangenem Urlaub in dieser Anlage, sind mir wieder die Taucher - welche jeden Tag am Pool mit Ihrem Schnuppertauchen aufgefallen.
Mit den Worten ´Das wollte ich immer schon mal machen´ ging ich dann mal hin.

Gesagt, getan. Aber nach der ersten Runde ´Schnuppertauchen im Pool´ stellte ich fest das das ja nicht alles gewesen sein kann. DAS war doch kein Tauchen. Ich habe keine Flasche gehabt und einen Fisch hab ich auch nicht gesehen :-)
Also ging ich am nächsten Tag zur Tauchbasis und meldete mich für einen Tauchgang im Meer an. Dieses war der erste Schritt zum ´kleinen Tauchschein´. Praxis, Theorie, TG und ein super Team. Schade. Den Scuba hatte ich viel zu schnell.
Ich war also Infiziert. Ich hatte keine andere Wahl. Ich musste es einfach tun. Ich musste und wollte weitermachen. Auf zum OWD. Dabei hatte ich Glück das der Rest der Familie beschäftigt war.
Nur - zuhause glaubt mir das niemand. Ich, der der mit Wasser nicht Viel anfangen kann. Der Fische sowohl auf dem Teller als auch im Wasser meidet. Ja, dieser jemand taucht.
Leider gibt es weitere Tauchgänge für die Behandlung nicht auf Rezept. :-)
Aber: seht es als Drohung oder Versprechen. ICH KOMME WIEDER

Vielen Dank an das gesamte Team für diese Tolle Zeit.

6 von 6 nautili

Phoenix Dive Center, San Jose, Ibiza
by
Olaf K. • 22.07.2013 • PADI MI, ?? TG

Ich war im Juni/Juli 2013 bei Phoenixdive und kann diese Basis leider nur mit 3 Nautili bewerten, wobei
1 Nautili davon für die Menge der Tauchplätze und
1 Nautili für das Boot stehen.
Leider nur 1 Nautili für den gesamten Rest.

Das Theater fing damit an, dass ich mich ca. 4 Wochen vor der Reise per Mail in der Basis gemeldet habe und explizit nachgefragt habe, ob es ein Problem wäre, wenn ich mit Longblades tauche (macht halt mehr Spaß).
Antwort war: Komm ruhig mit Longblades, kein Problem.
Folge davon war natürlich, dass ich die normalen Flossen zu Hause gelassen habe.
Auf der Basis angekommen, hieß es: Nee, nee, mit Longblades tauchen geht nicht, da sehr viele Tauchplätze enge Höhlen und Durchgänge haben, wo man viel zerstören kann (klar, wenn man mit Longblades nicht umgehen kann).
Folge: Ich habe Flossen von der Basis nehmen müssen (zu Glück kostenlos), wobei ich sagen muss, dass ich unter Flossen etwas anderes verstehe. Diese, die ich bekommen habe waren bereits total verbogen und verzogen und butterweich. Vernünftiger Vortrieb war damit Fehlanzeige. In eine Strömung hätte ich damit nicht geraten wollen.

Dann habe ich auf 8 Tauchgängen keine Höhle oder Durchbrüche gesehen und erlebt, wo man nur mit normalen Flossen durchkommt (kleinster Durchgang: Haustür, größter Durchgang: Doppelgarage).
Na ja, man scheint ja zu wissen, was man macht.

Zu den Tauchgängen im Allgemeinen, sind diese auf 45 Minuten begrenzt. Auf der Basis wird das mit dem Zeitmanagement im Hotel begründet, damit man Frühstücken kann und zum Mittag wieder da ist, denn es werden an einem Vormittag 2 Bootstauchgänge mit kurzer Oberflächenpause gemacht.
Aber mit einer 12 Liter Flasche ein 45 min Tauchgang zu machen, ist schon lustig. Da kann es auch passieren, dass man mit einer halb vollen Flasche auftaucht. Wohl bemerkt der Tauchgang kostet den vollen Preis. Und der ist mit 34 EUR nicht gerade günstig (1 Vormittag = 2 TG á 45 min = 68 EUR). Wie ich finde ein stolzer Kurs. Dann kommen noch 5 EUR für einen Check Dive dazu, deren Durchführung ich für sehr vernünftig halte. Die Abzocke dabei ist jedoch wenn sich Tauchlehrer untereinander das Berechnen, denn bei mir hat das 20 Sekunden gedauert im Schweben während eines TG, also kein zusätzlicher Aufwand.

Dann haben wir 1 Tauchgang gemacht, wo der Guide mächtig in die Flossen getreten hat. Mit meinen Leihflossen war das Folgen nicht ganz so einfach. Folge des Hochgeschwindigkeitstauchen war, das wir nach 28 Minuten wieder im 5 m Bereich unter dem Boot waren und einen 20 Minuten langen Sicherheitsstop gemacht haben (zum vollen Preis von 34 EUR). Die anderen Taucher der Gruppe mögen das vielleicht nicht bemerkt haben. Ich jedoch schon.

Weiteres Problem der Basis ist einer der Tauchlehrer. Ich würde ihn als wandelnde Profilneurose bezeichnen. Ich wurde von Tauchschülern im Hotel angesprochen, ob es normal wäre, wenn ein Tauchlehrer seine Schüler (erwachsene Menschen) wie dumme Jungs und kleine Kinder behandelt.
Ich konnte leider nur antworten, dass er das auch mit brevetierten Tauchern macht und sogar mit Tauchlehrern, die gleich bzw. höher brevetiert sind als der Herr „Tauch- und Tauchlogistik-Erfinder“.
Mit einem schönen Gruß an Christian: Versuch als „vorbildlicher Tauchlehrer“ dein Problem in den Griff zu bekommen. Und nimm Dir ein Beispiel an Robert, Tim und Sven, denn mit diesen 3 kann man entspannte Tauchgänge machen und eine Menge Spaß haben.

Zu den Tauplätzen muss man sagen, dass es durch die vorgelagerten Inseln eine große Auswahl gibt, wobei sich viele Tauchplätze ähneln.
Für die Schlechte Sicht im Juni/Juli kann keiner etwas.

Die Leihausrüstung der Basis ist mit Ausnahme der Flossen und Füßlinge in einem relativ guten Zustand. Füßlinge sehen räudig aus und was mit den „Flossen“ passiert ist, ist mir rätselhaft.

Das Beste ist das Boot, mit dem man entspannt und schnell an die Tauchplätze kommt.

So, nun werde ich es mal darauf beruhen lassen. Sonst fallen mir bestimmt noch andere Kritikpunkte ein.

3 von 6 nautili

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