Kontaktdaten zur Basis
Tauch Terminal Bali, Tulamben, Bali
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Sascha A. Haensel • 22.06.2013 • Rescue, 800 TG

Nun bin ich doch gerade erst angekommen und soll ich schon wieder zum Flughafen???

20 Tage Bali sind wie ein Fingerschnippen vergangen.
15 Tage Tulamben und dann nochmal 5 Tage in Legian und noch immer habe ich das Gefühl längst nicht alles entdeckt zu haben.

Tulamben: Mein Deluxe-Zimmer mit traumhaftem Meer und Gartenblick, geschätzte 50 m² groß, mit allem erdenklichen Komfort, W-LAN, Klimaanlage, gut bestücktem Bücherregal, eigenen Sonnenliegen auf der großen, eigenen Terrasse und das Ganze nicht mehr als 50 m vom Meer entfernt.

Tauchbasis: Gut gewartete Ausrüstungen, Kameraraum, gratis Nitrox, kompetente Basismitarbeiter und mit Adleraugen ausgestattete Diveguides.
Der Basisleiter Roger, ein Schweitzer mit dem angeborenen Hang zur absoluten Präzision, trotzdem locker und lustig.
Meine insgesamt 30 Tauchgänge habe ich abwechselnd zwischen dem Schiffswrack, Steilwand, Korallengarten, Batu Kelebit, Palung Palung und Seraya gemacht. Alle Tauchplätze sind schon so oft in diesem Forum beschrieben worden, dass ich mir die Details dazu erspare. Über gut bis sehr gut und auch atemberaubend kann ich die Tauchgänge beschreiben.

Spa: Dreimal habe ich mich für jeweils 2 Stunden im hauseigenen SPA verwöhnen lassen (glaubt es, oder nicht, für 2 Stunden habe ich umgerechnet weniger als 20,00 € bezahlt. Der Wahnsinnspreis überhaupt).

Restaurant: Ausgewogene Speisekarte mit internationalen, indonesischen und sogar ein paar europäischen Gerichten (knackige Salate, knusprige Bratkartoffeln).

Ich war insgesamt 3x auswärts essen, die kleine Ersparnis macht nicht wirklich Sinn, denn anstatt romantisch am Meer zu sitzen, sitzt man an der Hauptstraße und ´ genießt ´ das knattern der Mopeds.

Shop: eher klein, aber mit guter Souvenir- und T-Shirtauswahl.

Mitarbeiter: immer freundlich, hilfsbereit und machen nichts lieber als mit den Gästen zu quatschen!

Während meiner 5 Tage in Legian habe ich noch 2 Tagesausflüge mit dem Tauch Terminal Bali gemacht, einmal zum Manta Point und einmal nach Nusa Lembongan. Ich wurde morgens vom Hotel abgeholt, nach Padang Bai gefahren und von dort ging es mit einem Speedboot weiter. Es wurden jeweils 2 TG angeboten, mit Mittagessen und Getränken inklusive. Der Guide war ein Österreicher (Peter) der professionell und erfahren die Ausflüge geleitet hat.

Fazit: Ich habe bereits Basen und Tauchresorts auf Malta, Mallorca, Ägypten, Thailand, Philippinen und Mexiko besucht, meiner Meinung nach ist die Kombination Bali und Tauchen nur schwer zu schlagen und auch das Tauch Terminal Resort in Tulamben hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt.
Nur 6 Nautili da es 7 ja nicht gibt :-))

6 von 6 nautili

Tauch Terminal Bali, Tulamben, Bali
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Mariella und Michael • 16.05.2013 • CMAS**, 250 TG

Wir waren im Mai 2013 im Tauch Terminal Tulamben (TTT).

Es war wirklich ein suuuuuuper Tauchurlaub! Das Hotel ist klasse und ich habe selten eine so klasse Tauchbasis gesehen!

Wir wurden gleich am ersten Abend von dem Hotelmanager Andreas begrüßt und haben ein kleines Briefing erhalten. Ein ausführliches Briefing über die Basis und das Tauchen haben wir am nächsten Tag von Roger bekommen. Super informiert konnten wir also unseren Tauchurlaub starten!

Der Service der Basis ist klasse. Den ganzen Tag sind ca. 5-6 Guides greifbar, die man alles fragen kann und die sich um die Ausrüstung kümmern. Am Anfang war es etwas befremdlich für uns, dass einem alles gemacht wird, aber die Leute gehen hervorragend mit der Ausrüstung um (wir hatten eigene Ausrüstung dabei). Wie bereits den vorhergehenden Berichten zu entnehmen, gibt es drei Tauchplätze direkt an der Basis. Die auch jeden Tag mit Guide angetaucht werden können. Nachdem man einmal mit Guide losgewesen ist, darf man mit entsprechenden Ausbildungsstand auch alleine losziehen. Auch spontan ist es möglich sich ne Flasche zu holen und einfach zu starten.
Einige der negativen Kritiken kann ich nicht nachvollziehen, denn wir haben knapp 20 Tauchgänge gemacht und diese fast nur an den drei Spots. Die Liberty ist wirklich etwas überlaufen, aber die beiden anderen Spots sind auch ein Traum! Drop off und Coral Garden. Wir waren allein 8 mal am Coral Garden und uns wurd es nicht zu langweilig! Man konnten jeden Tauchgang was neues entdecken. Also die Aussage, dass die Spots unspektakulär sind verstehe ich nicht. Entweder sind die Masken der Taucher so beschlagen, dass sie nichts sehen oder sie haben keinen Blick für die ´kleine´ Schönheit ;-). Es werden regelmäßig Ausflüge angeboten. Wir waren mit am Manta Point (ja wir hatten einen). Die Organisation war super! Es gab Getränke und Essen an Bord des Bootes. Das Boot selbst war ziemlich klein (wir waren aber auch nur 6 Taucher), dass mochte mein Magen bei dem Seegang nicht so gerne.

Was den Strand betrifft kann ich die Situation mit den Steinen bestätigen. Aber das ist nicht schlimm. Die Ausrüstung wir einem bis zu den Spots getragen, man muss also nur mit Flossen und Blei über die Steine klettern. Ins Wasser ist man immer gekommen, auch bei Brandung! Ich bin einmal gefallen und sofort waren drei bis vier Mann da, die mir geholfen haben. Man wird niemals hängen gelassen ;-). Das es keinen Steg gibt, hat religiöse Gründe. Da es direkt am TTT ein Dorf gibt und die Bewohner Angst haben verflucht zu werden, bekommt das TTT keine Erlaubnis einen Steg zu bauen. Da man aus meiner Sicht als Gast in einem fremden Land respekt vor der Religion und Kultur haben sollte, ist es völlig in Ordnung über ein paar Steine zu klettern um ins Wasser zu kommen. Wem das nicht gefällt, kann sich auch vorher über die Umgebung informieren (haben wir schließlich auch gemacht) und sich nicht hinterher beschweren!!

Abschließend kann man sagen, dass es ein wunderschöner Urlaub gewesen ist und wir jederzeit wieder in das TTT fahren würden ;-)

6 von 6 nautili

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