Azoren
Tauch-Oase im Atlantik

Mitten zwischen alter und neuer Welt, gut zwei Flugstunden westlich von Lissabon, liegen die Azoren.
Neun Inseln - grün und mild, auf 600 Kilometer in Ost-West-Richtung verteilt und rund 1.450 Kilometer von Europa entfernt.

Das weithin bekannte Azorenhoch ist nach der aktuellen Ausgabe von „abenteuer und reisen“ das Uninteressanteste an der Inselgruppe zwischen Europa und Nordamerika. Dagegen sorgen Whale-Watching, grandiose Landschaften vulkanischen Ursprungs, sehenswerte Hafenstädtchen, ausgedehnte Wanderungen und nicht zuletzt faszinierende Tauchgänge für große Emotionen. Natürlich kann man auch baden: an Lavastränden und in Lavapools, an mystischen Kraterseen und in von heißen Thermalquellen gespeisten Teichen. Das launische Wetter aber hält Jet-Set und Nur-Sonnenanbeter fern und macht einen Azoren-Urlaub zum Privileg derer, die Ruhe und Erholung fernab des Massentourismus suchen.

Alles klar zum XXL-Abtauchen!

Die einzigartige Lage im Grenzbereich der Kontinentalplatten, in einer Übergangszone zwischen den kalten, nährstoffreichen Strömungen aus dem Norden und dem warmen Golfstrom, macht den Archipel zu einer Oase marinen Lebens. In den sauberen Gewässern, im Spätsommer mit einer Oberflächentemperatur von 23° C und Sichtweiten von 30 Metern und mehr, kann man außer Walen und Delfinen fünf Arten von Meeresschildkröten und an die 600 Fischarten antreffen. Hinzu kommt, dass die Azoren geologisch bedingt eine Küste mit sehr abwechslungsreichem Bodenrelief aufweisen, eine Lava-Wunderwelt mit bizarren Riffen, Bögen, Tunneln und Höhlen.

Das Erlebnis ist vielseitig: Wracktauchen in archäologischen Unterwasserparks, Höhlentauchen, Schnorcheln mit Walhaien und als absolutes Highlight Blauwassertauchgänge an abgelegenen Unterwasserbergen, wo man riesigen Schwärmen, Blauhaien, Mantas und anderen Großfischen begegnet.

Weitere Informationen:



ART, Associação Regional de Turismo dos Açores:
Tel.: +351.295.216480 • www.artazores.com



by Andreas Holler
01. Februar 2013

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