Cenoten
"Verborgene Welten – Die Höhlen der Toten"


Zum Kinostart am Donnerstag, den 15. August 2013 lockt die Unterwasserdokumentation "Verborgene Welten – Die Höhlen der Toten" über die Cenoten in Mexiko Höhlentaucher, aber auch interessierte Taucher in´s Kino.

Zu Zeiten der Maya waren die Cenoten auf der Halbinsel Yucatan die einzige Möglichkeit sich mit Wasser zu versorgen. Gleichzeitig galten diese Wasserlöcher und Höhlen in der Mythologie der Hochkultur als der Eingang zu Xibalba, der Unterwelt. Durch Xibalba musste jeder Tote gehen und dort auf seinen Ruf in den Himmel warten. Ein Ort an dem man den Göttern Opfer darbrachte - Gegenstände des täglichen Lebens aber auch blutige Menschenopfer. Die Relikte dieser Handlungen befinden sich noch heute an Ort und Stelle, über 1000 Jahre unter Wasser konserviert.

Ein Team aus vier professionelle Forschungstaucher reiste nach Yucatan, wo sich die Spezialisten durch Spalten und Löcher kaum größer als ihr Körper zwängen und Tauchgänge meistern, die selbst erfahrene Taucher an ihre Grenzen bringen würden. Mit Ihnen dringen wir an Orte vor, die bis heute nur Wenige besuchen konnten. Wir begegnen den Überresten von Menschenopfern, prähistorischen Feuerstellen sowie urzeitlichen Tierskeletten und unternehmen einen Tauchgang, der uns vom Urwald bis ins Meer führt.

Drei Wochen lang war das Filmteam um Regisseur Norbert Vander und vier Forschungstaucher im mexikanischen Dschungel samt Spezialausrüstung unterwegs um hier das größte Unterwasserhöhlensystem der Welt zu erkunden, die Cenoten von Yucatan. Weitgehend unerschlossen, vermuten Forscher hier die Lösung eines der größten Geheimnisse der Menschheitsgeschichte, den Schlüssel zum Untergang der Mayakultur!

Über 1000 Kilometern erstreckt sich das Areal, das zu Zeiten der Maya die einzige Möglichkeit der Wasserversorgung bot. Gleichzeitig galten die Wasserlöcher und Höhlen in der Mythologie dieser Hochkultur als der Eingang zu Xibalba, der Unterwelt. Durch Xibalba musste jeder Tote gehen und dort auf seinen Ruf in den Himmel warten. Ein Ort, an dem man den Göttern Opfer darbrachte - Gegenstände des täglichen Lebens aber auch blutige Menschenopfer. Die Relikte dieser Handlungen befinden sich noch heute an Ort und Stelle, über 1000 Jahre unter Wasser konserviert – eine Fundgrube der vergangenen Jahrtausende!

Die Dokumentation begleitet die vier Forschungstaucher des Kieler Instituts für Ur- und Frühgeschichte auf ihrer abenteuerlichen Entdeckungsreise in diese Verborgenen Welten. Durch Spalten und Löcher, kaum größer als ihre Körper, dringen sie an Orte vor, die bis heute nur Wenige besuchen konnten. Bei einem Tauchgang, der vom Urwald bis ins Meer führt, stoßen sie auf Überreste von Menschenopfern, prähistorische Feuerstellen und urzeitliche Tierskelette.Um dies realisieren zu können, betritt die Dokumentation auch in technischer Hinsicht Neuland: eigens entwickelte Kamerasysteme und Unterwassergehäuse wurden speziell konstruiert um den besonderen Bedingungen und Belastungsproben dieser Ausnahme-Tauchgänge standhalten zu können und ein einzigartiges 3D-Erlebnis zu garantieren.

Sie machen sich auf nach Xibalba - zu Zeiten der Mayas eine Reise ohne Rückfahrkarte, heute eine der größten Herausforderungen, der man sich als Taucher stellen kann – gefilmt in 3D!

Um dies realisieren zu können, betritt die Dokumentation auch in technischer Hinsicht Neuland: eigens entwickelte Kamerasysteme und Unterwassergehäuse wurden speziell konstruiert um den besonderen Bedingungen und Belastungsproben dieser Ausnahme-Tauchgänge standhalten zu können und ein einzigartiges 3D-Erlebnis zu garantieren.

Und die Mühen haben sich gelohnt: erst kürzlich wurde Verborgene Welten 3D auf dem US International Film & Video Festival in Los Angeles mit einem „Certificate for Creative Excellence“ ausgezeichnet und ist darüber hinaus 2013 auf noch weiteren Filmfestivals im Rennen um begehrte Trophäen.

Trailer auf youtube:
Verborgene Welten 3D - Die Höhlen der Toten


by Andreas Holler
11. August 2013

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